Dezember

Laut einer australischen Studie sind Trauben gut bei Leber-Erkrankungen. Der antioxidative Nährstoff Resveratrol, der in dreihundert Pflanzen, vor allem in Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt, erwies sich bei Herzkreislauferkrankungen und nicht-alkoholbedingter Fettleber als äußerst förderlich. Die Untersuchungsergebnisse geben Grund zur Annahme, dass Resveratrol Stoffwechselprozesse und Leberfunktionen trotz kohlenhydratreicher Ernährung und ungesunder Lebensweise anregen kann. Wie sehr freut sich ihre Leber erst, wenn zur gesunden Lebensweise und Homöopathie noch regelmäßig Trauben auf dem Speiseplan stehen.

November

Wichtige Herzschützer:

  • Davonlaufen, dreimal wöchentlich mindestens 20 Minuten
  • Naturprodukte wählen wie Weißdorn, Ginseng, Gingko…
  • Magnesium, 300mg vor dem Schlafengehen
  • Fisch essen, Cranberrysaft und Rotwein trinken
  • Handys maximal 15 Minuten am Tag benutzen
  • Aufgaben nacheinander erledigen und beide Hände benutzen.

Oktober

Intensive und leidenschaftliche Liebe kann Schmerzen lindern: Der Gedanke an den Liebsten aktiviert Regionen des Gehirns, die für die Belohnung zuständig sind und den Schmerz vertreiben. Diesen Zusammenhang haben US-amerikanische Forscher gezeigt. Ihren Ergebnissen zufolge wirkt die Liebe nicht als bloße Ablenkung vom Schmerzreiz, sie zeigt ähnliche Wirkung wie Schmerzmittel oder Drogen.

September

Nicht nur Nikotin und fettes Essen schaden dem Herzen. Wissenschaftler haben entdeckt: der Einfluss von Gefühlen auf die Leistung unseres wichtigsten Muskels ist enorm. Die Psychokardiologie erforscht Phänomene wie das Broken-Heart-Syndrom. Wenn Angst, Ärger und Trauer lebensbedrohlich werden, ist es allerhöchste Zeit etwas zu ändern. Meine Herzschützer für Sie folgen im Gesundheitstipp November..

August

Honig ist mehr als „nur blanker Zucker“ - vor allem zum Frühstück. Den „Kick“ in den Tag gibt ein Spezialgemisch aus sogenannten Invertzuckern und selten vorkommenden Oligosacchariden von hoher Süßkraft. Hinzu kommen verschiedene Enzyme und Aromen sowie ein Minimix aus Mineralien und Vitaminen. Nach sportlichen Anstrengungen wie Radtouren oder Wanderungen bringt der Löffel Honig verbrauchte Energien schnell wieder zurück. Naturbelassener Honig gilt gleichzeitig als hervorragendes Wundpflaster. Denn die Bienen versetzen den gesammelten Nektar mit einem „Cocktail der Natur“, der ein Verderben während des Eindickungsprozesses in den Waben verhindert. Dieser bleibt im unerhitzten Honig erhalten und wirkt sogar heilend, wenn er auf kleinere Blessuren aufgetragen wird.

Juli

Das finde ich interessant: Schon neun Walnüsse täglich und ein Teelöffel Walnussöl können den Körper vor zu hohem Blutdruck in Stresssituationen schützen. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Wissenschaftler, die untersucht haben, wie sich eine walnussreiche Ernährung auf Blutdruck und Blutgefäße auswirkt. Sie konnten auch zeigen, dass Walnüsse in Kombination mit Leinöl den Zustand der Blutgefäße verbessern können. Damit können wir auf einfache und natürliche Weise Herz-Kreislauferkrankungen, die bei uns immer noch Todesursache Nr.1 sind, günstig beinflussen.

Juni

Gehören Sie auch zu den Menschen, die immer wieder unter Rückenschmerzen leiden? Dann sollten Sie an den Beginn jeder Therapie, die Sie durchführen, erst einmal eine ordentliche Diagnose stellen. Bandscheibenschäden, Arthrose oder Muskuläre Verspannungen sind die häufigsten Ursachen. Danach heißt es „gezielt suchen“, was Ihnen gut tut. Massagen, sinnvolle Übungen und Magnesium in Kombination mit dem Schüssler-Salz Nr. 7 helfen, die Verspannungen zu lösen und den Schmerz zu lindern. Ganz wichtig in dem Zusammenhang ist es, sich Zeit und Ruhe zu nehmen und zu hinterfragen, in welchen Lebensbereichen eine Überforderung stattfindet oder wo ungünstige Denkweisen Kraft rauben. Ein homöopathisches Konstitutionsmittel hilft, diesen ganzheitlichen Prozess in Gang zu bringen und die eigene Mitte wieder zu finden.

Mai

Wenn Sie eine Frau sind und älter als 45 Jahre, dann sind die Wechseljahre immer wieder ein Thema. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Schmerzen, depressive Verstimmungen und sexuelle Störungen gehören zu den häufigsten Symptomen. Es ist eine Zeit des Wandels, in der die Hormone Östrogen und Gestagen in ihrer Konzentration abnehmen und somit auch die Fruchtbarkeit endet. Damit Lebenskraft und Lebensfreude nicht abnehmen, sollten Sie auf eine sehr gute Vitalstoffversorgung achten. Bleiben Sie täglich in Bewegung, aber nur, wenn es Ihnen gut tut, ansonsten wechseln Sie die „Sportart“. Neben dem persönlichen Konstitutionsmittel gibt es auch homöopathische Einzelmittel, die hilfreich sind. So ist zum Beispiel Cimicifuga ein Mittel, bei dem vor allem der alltägliche Kleinkram überfordert. Calcium carbonicum lagert während der Menstruation viel Wasser ein. Lachesis und Sulfur machen vor allem die extremen Hitzewallungen zu schaffen.

April

Wie steht es um unsere Vitalstoffversorgung? Leider nicht gut, wie viele nationale Untersuchungen immer wieder zeigen. Die meisten von uns sind unter- oder zumindest nicht optimal versorgt. Warum? Es ist heute kaum noch möglich, sich wirklich gut zu ernähren. Die meisten Lebensmittel sind industriell verarbeitet, viele Böden sind ausgelaugt, Obst und Gemüse werden größtenteils in Massenproduktion hergestellt, auch noch zu früh geerntet und Tausende Kilometer transportiert. Zudem entspricht unser Ernährungsverhalten nicht dem erhöhten Bedarf, der durch psychische und körperliche Anforderungen, Krankheiten oder Umweltverschmutzung entsteht.

Vitalstoffe, also Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe & Co. sind an all unseren Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie geben uns Energie, organisieren unser Immunsystem und halten uns in Stimmung. Kurz und gut: Vitalstoffe sind die Grundlage für unsere Gesundheit. Deshalb ist eine gesunde Ernährung mit viel Kräutern, Obst und Gemüse so wichtig für unsere Gesundheit! Auf der Suche nach einem empfehlenswerten Produkt bin ich auf ein sehr gutes und hundertprozentig natürliches Nahrungsergänzungsmittel LaVita – Vitaminkonzentrat gestoßen, das ich selbst schon seit Jahren zu mir nehme, nicht mehr missen möchte und jedem wärmstens empfehlen kann.

März

Nicht vergessen: Bewegung an der frischen Luft ist unserer körperlichen und geistigen Gesundheit enorm zuträglich ist. Mit zunehmender Belastung im Beruf und dem damit verbundenen Zeitdruck halte ich es mittlerweile für genauso wichtig, den Leistungsgedanken in der Freizeit raus zu nehmen. Das heißt, nicht nach der Uhr zu laufen und danach die Effektivität zu beurteilen, sondern reinspüren in den Körper und sich fragen, wie geht es mir heute, entspanne ich mich beim Laufen oder setze ich mich weiter unter Druck? Danach sollte ich nochmals hinterfragen, fühlt sich das nach gesundem Sport an?

Februar

Wer kennt das nicht: Hektik und Stress bestimmen den Tag. Morgens geht’s schon los: raus aus dem Bett, schnell einen Kaffee und ab zur Arbeit. Stau im Berufsverkehr, Stress am Arbeitsplatz und dann noch schnell einkaufen.

Und in der Freizeit? Da geht’s gleich weiter - kein Wochenende ohne Termine. Klar, schließlich will man was erleben. Der Leistungsgedanke wird auf das Privatleben übertragen: Zweimal die Woche Sport - das muss sein. Und wenn schon Training, dann auch richtig… Wir leben in einer Tempogesellschaft, hasten atemlos durchs Leben. Viele Menschen haben keine Zeit mehr für Ruhe, Entspannung und Muße. Das hat Konsequenzen. Mediziner und Psychologen registrieren mit Sorge eine wachsende Anzahl von Menschen, die unter dem Burn-Out-Syndrom leiden. Was tun, wenn Sie merken, dass auch Sie unter Hektik und Stress leiden? Ganz einfach - entdecken Sie die Langsamkeit. Machen Sie weniger Dinge, aber machen Sie diese langsam und bewusst. Entscheiden Sie sich - was ist wirklich wichtig in meinem Leben? Setzen Sie Prioritäten! Stellen Sie sich immer wieder die Frage: Muss ich diese Aufgabe tatsächlich übernehmen oder überlasse ich das lieber jemand anderem?

Faulenzen Sie mal wieder! Werden Sie wenigstens ab und zu ein Tagträumer und Trödler! Genießen Sie Ihr Leben, indem Sie Zeit einfach nur verplempern. Gönnen Sie sich Auszeiten und Sie werden merken, plötzlich ist die lähmende Müdigkeit verschwunden und Sie werden wieder kreativ und haben Lust auf Neues!

Januar

Hausstaubmilben: Mit bloßem Auge kann man sie nicht sehen. Die meisten Menschen merken auch nichts von ihrer Anwesenheit, weil diese winzigen Spinnentiere an sich harmlos sind. Hausstaubmilben-Allergiker leiden jedoch unter tränenden Augen, Niesanfällen, Schnupfen, Husten und, wen es besonders schlimm trifft, unter Asthma. Obwohl der Staub zu unserem Leben gehört, sollten Hausstaubmilben-Allergiker versuchen, ihre Wohnung staubarm zu halten.

Das lässt sich auf verschiedene Art und Weise erreichen. Staubfänger sollten nicht zur Wohnungseinrichtung gehören. Kopfkissen und Bettdecken sollten aus waschbaren Materialien sein und häufiger gewaschen werden. Überhaupt sollte alles Bettzeug täglich an der frischen Luft gut ausgeschüttelt werden.

Allergiker sollten sich nicht im Schlafzimmer kämmen oder ihre Haare bürsten, sondern im Bad. Ebenso sind Haustiere für Allergiker ungeeignet. Zusätzlich macht es Sinn das Immunsystem und die Konstitution mit Homöopathie zu stärken.

Dezember

Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen ist ein wichtiger Pfeiler in der Naturheilkunde. Bei manchen Menschen wird trotzdem im Laufe des Lebens eine schwere Erkrankung, zum Beispiel Krebs, diagnostiziert. So unerlässlich es jetzt ist, zum Arzt und ins Krankenhaus zu gehen, um sich einer wichtigen Operation zu unterziehen, so wichtig ist es hinterher, an die ganzheitliche Therapie zu denken. Gerade jetzt ist eine Stärkung des Immunsystems und die Stabilisierung der Psyche wichtig, um eine Heilung auf lange Sicht zu erreichen. Vitamine, Mineralstoffe und Ihr persönliches Homöopathisches Konstitutionsmittel leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Vertrauen Sie auch bei schweren chronischen Erkrankungen nicht allein auf Operation und Chemotherapie. Eine sinnvolle Kombination mit der Naturheilkunde verbessert Ihre Chance auf Heilung.

November

Die Wirksamkeit von Vitamin C bei der Behandlung von Infektionen ist seit zwei Jahrhunderten bekannt und wurde in etlichen Studien nachgewiesen. Vitamin C ist an der Bekämpfung sowohl von Bakterien als auch von Viren beteiligt: Es stimuliert die Produktion der weißen Blutkörperchen, die Antikörperbildung und die Synthese von Interferonen, welche das Eindringen von Viren in die Zellen erschweren. Zahlreiche Faktoren erhöhen den Bedarf an Vitamin C und können Ursache einer Unterversorgung sein: Stress, Rauchen, Umweltverschmutzung, Einnahme von Medikamenten ( z.B. Aspirin oder die Pille ), übermäßiger Konsum von Alkohol und Koffein. Nehmen Sie zur Vorbeugung ein Gramm Vitamin C täglich, zur Bekämpfung einer vorhandenen Infektion 2-3 Gramm täglich.

Oktober

Erkältungen haben wieder Hochsaison. Nicht immer handelt es sich dabei um die echte Grippe oder die Schweinegrippe. Oft ist es nur eine lästige Erkrankung, die aber ähnliche Symptome hervorruft und den Organismus ebenfalls schwächt. Die Symptome werden auch durch Viren ausgelöst, die von Mensch zu Mensch übertragen werden, beispielsweise die für den Schnupfen verantwortlichen Rhinoviren. Bei allen viralen Infekten sind die Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt und es können nur die Symptome behandelt werden. Therapieformen, die sich an die Selbstheilungskräfte richten, eignen sich deshalb besonders gut. Dazu gehören hohe Dosen von gewissen Vitaminen, Mineralsalzen oder Spurenelementen, pflanzliche, die Immunabwehr stärkende Präparate wie Echinacea oder Umckaloabo und auch Homöopathika. Die Stärke der homöopathischen Mittel liegt darin, dass sie spezifisch in Bezug auf die einzelnen Symptome eingesetzt werde können. Eupatorium wirkt hervorragend bei „Grippe“ mit Gliederschmerzen. Gelsemium hat dabei Kopfschmerzen mit „schweren Augen“ und Bryonia, wenn sich die “Grippe” zu einem schmerzhaften Husten entwickelt.

September

Haben die vielen Meldungen und Berichte über Schweinegrippe-Epidemien auch Sie in Angst und Schrecken versetzt? Dann wirkt die Ankündigung, dass bald ein Impfstoff zur Verfügung steht, vielleicht wie die perfekte Lösung des Problems. Viele Menschen wollen sich impfen lassen – aber überstürzen Sie nichts. Es wäre nicht der erste Impfstoff, bei dem der Schaden größer als der Nutzen ist. Bauen Sie vor allem auf Ihr eigenes Immunsystem. Stärken Sie es durch Bewegung, Sport, gute Vitalstoffe und natürlich mit Ihrem homöopathischen Konstitutionsmittel.

August

Gut sehen bis ins hohe Alter ist heute eher selten geworden. Die Augen leiden oft an Überbeanspruchung am PC oder durch Umwelteinflüsse. Der oxidative Stress, dem die Augen dadurch ausgesetzt sind, lässt sich durch Zufuhr von Antioxidantien mildern. In zahlreichen klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass die langfristige Einnahme von Vitamin A, Betacarotin, Lutein, Vitamin C und Vitamin E, Zink, Selen und Coenzym Q10 das Risiko deutlich verringert, an einem Katarakt (Grauer Star) oder einer Makuladegeneration (Netzhautschädigung) zu erkranken, und dass sich der Krankheitsverlauf günstig beeinflussen lässt. Das sind doch schöne Aussichten.

Juli

Blasenentzündungen gehören zu den häufigsten Infektionen. Typische Frühsymptome sind häufiger Harndrang und Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Wichtig ist dann das Durchspülen der Harnwege mit großen Flüssigkeitsmengen (mind. 2 Liter pro Tag). Idealerweise geschieht dies durch Trinken spezieller Teemischungen. Zur großen Auswahl wassertreibender und desinfizierender Pflanzen gehören Birkenblätter, Brennnesselblätter, Liebstöckelwurzel, Petersilienkraut, Schachtelhalmkraut, Wacholderbeeren, Goldrutenkraut und Bärentraubenblätter. Ein intaktes Immunsystem verhindert das Eindringen von Krankheitserregern. Das kann am effektivsten erreicht werden durch ein homöopathisches Konstitutionsmittel. Damit wird auch eine Neigung zu immer wieder kehrenden Blasenentzündungen behandelt und behoben. Das sollten Sie einer erfahrenen Homöopathin überlassen. Sie selbst können für die Akutbehandlung folgende Mittel anwenden: Cantharis eignet sich bei häufigem Wasserlassen mit kleinen Urinmengen, Schmerzen und Brennen, Mercurius corrosivus, wenn die Symptome nachts deutlich stärker sind. Große Mengen trüben, übelriechenden Urins sind eher ein Zeichen für Formica rufa.

Juni

Diesmal möchte ich mit Ihnen nicht nur über die eigene, persönliche Gesundheit nachdenken, sondern über einen etwas mitmenschlicheren Begriff von Gesundheit. Ein gesunder Körper und ein stabiles Selbstwertgefühl sind für den Einzelnen wichtig, aber Freundschaften, soziale Beziehungen und eine intakte Umwelt, sinnvolle Arbeit, eine lebenswerte Gegenwart und die begründete Hoffnung auf eine gute Zukunft sind die Pfeiler, auf die wir alle bauen sollten. Denken wir ruhig auch daran, dass nicht nur unsere Mitmenschen uns Stress zufügen. Wir selber sind tagtäglich Stressoren für andere. Vielleicht ist dieser Gedanke ein guter Übergang vom Ich zum Du, von der individuellen Gesundheitsvorsorge zur Gesundheitsförderung, die alle einschließt. Wir leben doch in einer Welt, warum so oft gegeneinander?

Mai

Fühlen Sie sich oft zerstreut und fahrig? Dann wird Ihr Bewusstsein meist von Vergangenem festgehalten oder beschäftigt sich mit Ereignissen in der Zukunft (Sorgen machen, Träumen). Die Energie ist verstreut und Ihre Aufmerksamkeit ist dadurch nicht richtig in der Gegenwart. Durch Meditation, autogenes Training, Yoga oder ähnliche Übungen kann das Bewusstsein gebündelt werden. Ihnen steht dann im Hier und Jetzt mehr Konzentration und Energie zur Verfügung. Sie sind nicht nur leistungsfähiger, sondern auch glücklicher. Probieren Sie es aus und Sie werden feststellen: der größte Teil Ihrer Probleme hat sich in Luft aufgelöst.

April

Im Frühjahr beginnt sie wieder: die Zeit der Zecken. Von März bis Oktober lauern die winzigen Blutsauger auf hohen Gräsern oder im Unterholz. Kommt ihnen ein Mensch oder ein Tier zu nahe, lassen sie sich abstreifen und suchen sich eine ungestörte Körperstelle. Dann beißen sie sich fest und saugen sich mit Blut voll. Solche Zeckenbisse können ernste Gesundheitsgefahren darstellen: FSME und Borreliose können übertragen werden.

Lassen Sie daher die kleinen Blutsauger erst gar nicht an sich heran. Vermeiden Sie beim Aufenthalt im Freien nach Möglichkeit Abstecher durch hohe Gräser oder Sträucher. Wirksamen Schutz bietet die richtige Kleidung – möglichst lang und hell, damit die Zecken besser sichtbar werden. Nicht bedeckte Körperteile können mit Insekten abweisenden Mitteln eingerieben werden. Nach einem längeren Aufenthalt im Freien sollten Sie Ihren Körper auf Zecken hin untersuchen.

Hat eine zugebissen, hilft eine Pinzette oder eine Zeckenzange beim sofortigen Entfernen. Dabei darf die Zecke aber nicht gequetscht oder mit Öl erstickt werden. Ein Zeckenbiss sollte im Anschluss zudem immer beobachtet und bei Beschwerden umgehend einem Arzt gezeigt werden.

In der Homöopathie kennen wir etliche Mittel, die Zeckenbisse vorbeugen und nach dem Biss eine Infektion verhindern helfen. Erwähnt sei hier die Zeckenbiss-Nosode, die in der C30 Potenz vorbeugend alle vier Wochen gegeben werden kann.

März

Hat es Sie diesmal auch so richtig erwischt? Mit Fieber, Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen – das volle Programm eben? So dass drum rum mogeln nicht mehr geht, sondern nur noch Bettruhe angesagt ist? Dann hab ich jetzt eine gute Nachricht für Sie. Ihr Körper hat Gelegenheit, während des Fiebers nicht nur den Virus zu bekämpfen, sondern auch noch Schlackenstoffe und veränderte Zellen zu eliminieren. Fieber ist eine universelle, nichtspezifische Abwehrreaktion des Körpers. In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Menschen, die Krebs haben, viele Jahre vorher erstaunlich gesund waren und keine fieberhaften Erkrankungen hatten. Also denken Sie daran: Fieber ist eine gute Reaktion unseres Körpers und sollte nicht vorschnell unterdrückt werden.

Februar

„Ich friere auch in der beheizten Wohnung, was kann ich da tun?“ fragte mich kürzlich eine junge Frau. Hier mein Rat an sie: “Sie sollten überwiegend Vollkorn-Produkte essen und Nüsse knabbern. Sie tanken damit Vitamin E. Und das macht von innen warm. Auch Ingwer, als Gewürz zum gedünsteten Gemüse oder als Ingwerwasser wärmt den Körper. Ganz wichtig aber: Essen Sie wenig kalte Speisen, wie zum Beispiel Salate. Der Organismus braucht zum Verdauen mehr Energie als für warme Speisen. Und diese Energie fehlt Ihnen dann für Ihre innere Wärme.” Wärme im Körper entsteht auch, wenn Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen. Zwischendurch schnell mal ein paar Treppenstufen rauf und runter laufen oder ein paar Kniebeugen oder ein paar schnelle Tanzschritte. Das hebt auch die Stimmung und macht gute Laune – und die fühlt sich auch wieder schön warm an. In diesem Sinne: Halten Sie durch. Der Februar ist bald vorbei und dann wird es wieder wärmer.

Januar

Bestimmt haben Sie auch schon erlebt, dass sich die Nerven bemerkbar machen: Nervenflattern, schlecht schlafen, innere Unruhe oder gar ein inneres Brennen. Das Leben fordert uns und bringt uns manchmal an die Grenzen unserer Belastbarkeit. Da sollten wir unseren Nerven öfters mal was Gutes tun. Da Stress-Situationen einen erhöhten Bedarf an Vitamin C, Vitamin B - Komplexe und Eisen fordern, sollten Sie verstärkt auf erhöhte Zufuhr achten. Obst, Gemüse, Sojamehl, Hirse, Linsen, weiße Bohnen, Haferflocken, Roggen, Trockenfrüchte liefern das reichlich. Johanniskraut ist ein ausgezeichnetes Mittel bei nervösen Beschwerden aller Art. Es wirkt schon als Tee stimmungsaufhellend. Auch eine Tasse warme Milch mit einem Löffel Honig vor dem Schlafengehen hat sich als Hausmittel gegen Nervosität und Einschlafschwierigkeiten bewährt. Lachen ist gut für die Nerven, eine gute, tiefe Atmung beruhigt. Last but not least: Das Übel an der Wurzel packen: Pause, Ruhe, Natur, Meditation, Yoga, sich von Zeit zu Zeit zurückziehen, sich sammeln. Mein Wunsch für das Neue Jahr: Gesundheit und Nervenstärke.

Dezember

Leiden auch Sie regelmäßig unter Halsschmerzen? Schuld daran sind meist zu trockene Schleimhäute. Nasenöle und feucht-warme Halswickel nachts lindern die Schmerzen. Das Öl (z.B. einfaches Sesamöl) sollte vor dem Schlafengehen in die Nase eingeträufelt werden. Es legt sich auf Nasenschleimhäute und Rachen und stillt auf diese Weise den Schmerz. Die feucht-warmen Wickel um den Hals beruhigen die Infektion. Die häufigste Ursache für hartnäckige und häufig wiederkehrende Halsschmerzen sind sogenannte Pharyngitiden, die durch Viren übertragen werden. Seltener kommen akute, bakteriell bedingte Mandelentzündungen (Tonsilitis) vor, diese sollten Sie nicht selbst behandeln, sondern einen Arzt aufsuchen. Die beste Vorbeugung gegen Halsschmerzen bei kaltem Wetter sind warme Kleidung, ein Schal und großzügiges Trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Zusätzlich sollte man darauf achten, bevorzugt durch die Nase zu atmen, weil die eingesogene Luft bei der Atmung durch den Mund nicht ausreichend erwärmt und angefeuchtet wird und die Schleimhäute so einem Kältereiz ausgesetzt werden.

November

Gehören auch Sie zu den Menschen, die unter akuten Schmerzen an Kopf und Rücken leiden? Manchmal kann Ihr Partner Ihnen dabei besser helfen als eine Schmerztablette. Aufmerksamkeit und Zuwendung, zum Beispiel durch eine Massage, besitzen ein großes Potenzial an Heilkraft. Ihre Wirkung erstreckt sich von der behandelten Körperstelle über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Die Berührung beeinflusst den Körper auf vielfältige Weise, die einzelnen Wirkungen können sich ergänzen. Bei akuten Spannungskopfschmerzen beispielsweise liegen die Ursachen oft in Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich, die vor allem durch monotone Körperhaltungen unter Stress entstehen. Eine Massage bringt Linderung, indem sie die Durchblutung von Muskeln und Bindegewebe steigert, die Muskelspannung reguliert und entspannend wirkt. Zudem schüttet der Körper bei einer Berührung vermehrt Endorphine aus. Diese Glückshormone steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern wirken auch schmerzstillend. Seien Sie vorsichtig und einfühlsam, wenn Sie Ihren Partner massieren. Das tut gut.

Oktober

Zahlreiche nervliche Störungen sind zu einem nicht kleinen Teil auf eine mangelnde Versorgung mit Magnesium und Calcium zurückzuführen. Diese beiden Mineralstoffe spielen für das Nervensystem eine wichtige Rolle. Ein Mangel äußert sich in Nervosität, Angstzuständen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Verschiedene Faktoren erhöhen den Magnesium- und Calciumbedarf des Körpers, zum Beispiel Stress, Alkohol und Koffein, intensives Sporttreiben und bestimmte Medikamente. Frauen leiden besonders häufig an einem Calciumdefizit, da ihr Bedarf während Kindheit, Jugend, Schwangerschaft, Stillzeit, Menopause und im Alter besonders hoch ist. Achten Sie deshalb auf eine calcium- und magnesiumreiche Ernährung. Und nehmen Sie zusätzlich die Schüssler Salze Nr. 1, 2 und 7 vor jeder Hauptmahlzeit ein.

September

Haben Sie schon mal von der Buteyko-Atemmethode gehört? Diese ist eine sehr wirksame, leicht erlernbare Selbsthilfemethode, mit der man sein Atemmuster normalisieren kann. Sie ist besonders wirksam bei Asthma und chronischem Schnupfen, wo sie oft zu einer drastischen Senkung des Medikamentenbedarfs führt. Darüber hinaus kann die Anwendung der Buteyko-Methode vielen anderen gesundheitlichen Beschwerden den Boden entziehen. Stressbedingt, ständig abgehetzt und schließlich gewohnheitsmäßig atmen die meisten von uns “zuviel”. Es wird zwar mehr Sauerstoff eingeatmet, aber dieser kann nicht optimal genutzt werden. Denn gleichzeitig verlieren wir mit dem starken Atmen zu viel Kohlendioxid und bringen unsere Blutgase ins Ungleichgewicht. Asthma, chronische Müdigkeit, Angstzustände und viele andere Beschwerden können dadurch begünstigt werden. Die Buteyko-Methode zielt darauf ab, das Atemgleichgewicht wiederherzustellen. Mit speziellen Übungen wird das Atemzentrum, das die Atmung steuert, wieder neu auf das optimale Niveau einreguliert. Gerne berate ich Sie und weise Sie in die Methode ein.

August

Dem Körper zusätzlich zur Nahrung Eisen zuzuführen, erweist sich als ein schwieriges Unterfangen. Die üblichen Eisenpräparate werden von den meisten Menschen nach kürzester Zeit nicht mehr vertragen. Die Medikamente sind so hoch dosiert, dass sie den Verdauungstrakt zu sehr belasten. Der Körper scheint sich dagegen mit Krämpfen und Übelkeit zu wehren. Um auf lange Sicht einen guten Eisenspiegel aufzubauen, ist es wichtig, das Eisen sehr niedrig zu dosieren und es über längere Zeit einzunehmen. Damit es der Körper auch wirklich aufnimmt, sollte man vorher das Schüssler-Salz Nr. 3 einnehmen und zusätzlich zu dem Eisenpräparat (z.B. Kräuterblutsaft) Vitamin C einnehmen. Mit Ihrem persönlichen, homöopathischen Konstitutionsmittel unterstützen Sie auch diesen Vorgang am wirkungsvollsten.

Juli

Fühlen Sie sich oft müde und leistungsschwach? Haben Sie trotz regelmäßiger sportlicher Betätigung keine Trainingserfolge? Sind Sie häufig erkältet? Dann kann das an einem Eisenmangel liegen. Der ist sehr verbreitet (bis zu 60 Prozent der Frauen leiden darunter). In einem einfachen Blutbild ist dieser Mangel nicht nachweisbar. Erst im Zusammenhang mit dem Ferritin-Wert kann man eine zuverlässige Aussage machen. Fragen Sie Ihren Hausarzt bei Ihrem nächsten Gesundheits-Check danach. Sollte sich der Eisenmangel bestätigen, ist es besonders wichtig, Eisen zuzuführen. Das ist nicht ganz einfach, es gilt einiges zu beachten. Weiteres erfahren Sie im nächsten Gesundheitstipp.

Juni

Gute Neuigkeiten für Naschkatzen: Schokolade ist nicht nur für die Psyche, sondern auch für den Körper gut. Die antioxidativen Eigenschaften der Flavonoide aus der Cocoa-Pflanze steigern die Stimmung, reduzieren erhöhte Blutfettspiegel und Blutdruck. Davon profitiert unser Herz-Kreislaufsystem. Greifen Sie bei Ihrer nächsten „Ernährungssünde“ also ruhig zu einer Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil.

Mai

Heute möchte ich Sie auf die einfachste Diät der Welt aufmerksam machen. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz einfach, denn sie erfordert den sehr bewussten und ehrlichen Umgang mit sich selbst.

Alles ist erlaubt. Sie können also alles essen, worauf Sie Lust und Appetit haben. Es gibt allerdings drei Regeln: Essen Sie nur dann, wenn Sie wirklich Hunger haben – vorausgesetzt, Sie kennen noch das Hungergefühl. Essen Sie so viel, dass Ihr Hunger verschwindet. Auf keinen Fall über das Sättigungsgefühl hinaus. Und schließlich: Bewegen Sie sich! Jeden Tag mindestens 20 Minuten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Abnehmen!

April

Jetzt kommt der Frühling – und mit ihm für viele Betroffene die Pollenallergie. Allergie-Experten sagen für dieses Jahr wegen des warmen Winters eine starke Pollenbelastung voraus. Besonders in den Monaten Juni und Juli erwartet der Ärzteverband Deutscher Allergologen einen intensiven Pollenflug von Gräsern, Getreiden, Beifuß und Brennnessel. Bestens darauf vorbereitet sind Sie mit Ihrem persönlichen homöopathischen Konstitutionsmittel. In der akuten Zeit sind Sie zusätzlich mit einigen wenigen homöopathischen Mitteln gut versorgt. Hier eine kleine Auswahl: Galphimia glauca, Allium cepa, Euphrasia, Sinapis nigra, Arsenicum album, Nux vomica. Auch diese Akutmittel sind typabhängig. Bei der Dosierung und Auswahl helfe ich Ihnen gerne.

März

In diesem Monat möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Leber richten. Sie produziert eine Vielzahl von lebensnotwendigen Stoffen wie Hormone, Gerinnungsfaktoren, Gallensäure. Sie regelt den Stoffwechsel von Eiweißen, Fett und Kohlenhydraten und managt den Haushalt von Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Vor allem ist die Leber die Entgiftungszentrale unseres Körpers und sorgt somit dafür, dass wir auch innerlich „sauber“ sind.

Sie können Ihre Leber unterstützen, wenn Sie den Alkoholkonsum reduzieren, viel Wasser trinken, viel Obst und Gemüse zu sich nehmen und sich ab und zu eine Leber-Kur mit Schüssler-Salzen gönnen: Sechs Wochen lang zwei mal täglich eine Tablette der Nummern 4, 6, 10, 11. Ganz wichtig ist es auch, niemals schimmlige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Die darin enthaltenen Giftstoffe schädigen die Leberzellen.

Februar

Was trinken Sie zum Frühstück? Die übliche Tasse Kaffee? Wenn Sie auf der Suche nach einem gesunden Muntermacher sind, dann kann ich Ihnen Grünen Tee sehr empfehlen. Er macht wach und belastet den Magen nicht. Ganz nebenbei versorgt er Sie auch noch bestens mit Vitaminen (A, B und C) und Mineralstoffen (Kalium, Kalzium, Zink und Fluor), regt den Stoffwechsel an und hält Sie schlank. In einer japanischen Studie konnte sogar nachgewiesen werden, dass 2-3 Tassen Grüner Tee am Tag das Wachstum von Krebszellen bremsen. Wichtig ist, dass er nicht schadstoffbelastet ist, also auf gute Bioqualität achten. Na, wenn das kein Grund ist, umzusteigen.

Januar

Gehören Sie auch zu den Menschen, die ständig frieren oder kalte Hände und Füße haben? Dieses Problem wird durch die momentanen Temperaturen noch verstärkt, aber dagegen lässt sich etwas tun. Die Flucht unter die Bettdecke kann recht kuschelig sein, aber auf Dauer hilft nur die Anregung Ihrer Durchblutung – die sorgt für Erwärmung von innen. Zwei- bis dreimal die Woche vierzig Minuten mit der richtigen Kleidung Walken oder Joggen, bringt den Kreislauf in Schwung. Wenn Sie hinterher noch daran denken, reichlich zu trinken, (Ingwertee, Lindenblütentee oder Holundersaft) kann Ihr Blut besser zirkulieren und Sie bis in die Fingerspitzen erwärmen. Dieser Effekt lässt sich noch steigern, wenn Sie rotes Fleisch und grünes Gemüse zu sich nehmen. Sie sind jetzt versorgt mit Mineralstoffen, Eisen und Zink und können den Winter genießen, auch wenn’s kalt ist.

Dezember

Die Tage sind jetzt sehr kurz und dunkel. Da fällt das Aufstehen am Morgen oft besonders schwer. Der Wunsch nach dem warmen Bett und nach Schlafen ist groß und manchmal möchte man, wie ein Bär, in den Winterschlaf fallen. Gönnen Sie sich den Schlaf, es ist nichts Schlechtes dran. Sie erholen sich und regenerieren Ihr Nervensystem mit nichts anderem besser, als mit gutem, langem Schlaf. Früher galten Langschläfer als faul, neueste Studien belegen aber das Gegenteil. Wer viel schläft, arbeitet effektiver und löst Probleme leichter. Es werden mehr Tageseindrücke verarbeitet und schlummernd wird Kopfarbeit auf hohem Niveau geleistet. Also schlafen Sie gut … und viel.

November

Es wird kalt draußen, jetzt heißt es ganz rasch stärker als Schnupfen und Grippe werden. Wenn Sie Ihre Abwehrkräfte stärken, können Ihnen Viren und Bakterien nichts mehr anhaben und Sie bleiben gesund. Wie wäre es mit einer 30-Tage Schüssler-Kur für mehr Abwehr-Power? 10 Tage lang, 3mal täglich 1Tablette vom Schüssler Salz Nr. 3. Dann 10 Tage lang, 3mal täglich 1Tablette vom Schüssler Salz Nr. 7 und 10 Tage lang, 3mal täglich 1Tablette vom Schüssler Salz Nr. 6. Damit sind Sie schon mal gut gewappnet für die kalte Jahreszeit.

Oktober

Dass Bewegung schlank und glücklich macht, ist nicht neu. Um abzunehmen, sollten Sie sich jeden Tag bewegen. Die WHO empfiehlt, sich 30 Minuten täglich sportlich zu bewegen. Ihnen fehlt dafür die Zeit? Nicht mehr, wenn Sie ein Trampolin besitzen. Forscher haben herausgefunden, dass Hüpfen gegen die Schwerkraft bis zu dreimal effektiver ist als Laufen. 10 Minuten hüpfen auf dem Trampolin, jeden Tag. Schont die Gelenke, tut Ihrem Körper und Ihrer Psyche gut.

September

Haben Sie manchmal auch das Gefühl, nur noch für andere zu funktionieren? Im Beruf muss die volle Leistung gebracht werden. Familie und Partnerschaft sind oft mit mehr Arbeit als mit Freude verbunden. Verabredungen mit Freunden erinnern Sie manchmal eher an ein gesellschaftliches Pflichtprogramm. Wo ist bloß der Spaß und die Lebensfreude geblieben? Was wollen eigentlich wirklich Sie? Was tut Ihnen gut? Wo haben Sie sich vernachlässigt? Was läuft schief? Das sind Fragen, die Sie sich ab und zu stellen sollten. Ganz „am Rande“ sieht so die Suche nach einem persönlichen, homöopathischen Konstitutionsmittel aus. Ich unterstütze Sie dabei gerne und nehme mir viel Zeit für das Gespräch. Körperliche Beschwerden haben bei dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise natürlich auch ihre Bedeutung… Machen Sie doch mal den Versuch: Was kann die Homöopathie bei Ihnen erreichen?

August

Apfelessig ist ganz schön sauer, aber wussten Sie, dass er auch ein hervorragender Gesundmacher ist? Die Essigsäure wirkt desinfizierend, bietet also einen Schutz vor krankmachenden Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten. Magen-Darm-Trakt, Niere und Blase werden gereinigt und der Körper wird entgiftet. Und das Beste zum Schluss: Mit Apfelessig wird der Fettabbau angekurbelt. Versuchen Sie doch mal ein Glas verdünnten Apfelessig (ein bis zwei Esslöffel Apfelessig auf ein Glas Wasser) am Morgen und am Abend und Sie werden sehen: Sauer macht nicht nur lustig sondern auch schlank.

Juli

Diesen Sommer werden wir von der Sonne verwöhnt. Das tut unserem Körper und unserer Seele gut. Vitamin D für unsere Knochen wird gebildet, das Immunsystem wird angeregt und das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt. Zuviel des Guten bringt aber auch die Gefahr von Sonnenbrand, Allergien, frühzeitiger Hautalterung und Hautkrebs mit sich. Gerade deshalb ist es so wichtig, diese lebenswichtige Strahlung maßvoll zu genießen. Zusätzlich gibt es auch Nahrungsmittel, die einen natürlichen Schutz bieten. Dazu zählen Tomaten, Karotten, Spinat Broccoli, Aprikosen und Mango mit ihrem hohen Carotingehalt. Aber auch Milchprodukte oder die Schüssler-Salze Nr.1 und 2 bieten durch ihren hohen Calciumgehalt einen natürlichen Sonnenschutz. Lachen Sie, gut geschützt, mit der Sonne um die Wette.

Juni

Sommer, Sonne, Urlaubszeit. Endlich Zeit zum Ausspannen. Pause vom Alltag machen, neue Eindrücke sammeln, sich erholen. Wollen auch Sie in den nächsten Wochen verreisen? Dann sollten folgende homöopathische Mittel in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen: Arnica hilft bei Unfällen aller Art, Verletzungen und Prellungen. Okoubaka ist das Helferlein bei Lebensmittelvergiftungen und Unverträglichkeiten im Magen- Darmtrakt. Und Apis hilft bei Insekten- und Sonnenstich. Wie immer gilt auch für die schönste Zeit des Jahres: Mit Ihrem persönlichen Konstitutionsmittel sind sie einfach besser drauf. Schöne Ferien wünscht Ihnen Ihre Elke Volkert.

Mai

Wie wir miteinander umgehen, beeinflusst unsere Gesundheit. Das gilt vor allem für Menschen, die uns nahe stehen, also Partner, Kinder, Eltern, aber auch Freunde und Arbeitskollegen. Nichts stresst uns mehr als ständige Anspannung und Streit im nahen Umfeld. Die ausgeschütteten Stresshormone schädigen auf Dauer unseren Körper. Psyche und Gedanken wirken direkt auf die Organsteuerzentralen im Gehirn. Das haben Wissenschaftler der Uni München erforscht. Also einander ausreden lassen, einen freundlichen Tonfall wählen, nicht ständig nörgeln und Vorwürfe machen und alles kritisieren. Dafür öfters mal einfach zuhören, gezielt nachfragen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Freuen Sie sich selbst eigentlich über ein Lob, eine kleine Anerkennung oder ein liebes Wort? Also! Viel Freude beim Austeilen.

April

Atem ist Leben, heißt es im Yoga. Das gilt aber nur für gute, saubere, rauch- und staubfreie Luft. Unter diesem Aspekt betrachtet ist das endlich erfolgte Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten ein „Ja“ zum Leben und zur Gesundheit. Gehen Sie für sich noch einen Schritt weiter. Bei Sport und Bewegung an der frischen Luft (möglichst zwei bis dreimal pro Woche) wird Ihre Atmung tiefer, Sie belüften Ihre ganze Lunge, nicht nur einen kleinen Teil, wie das oft in Ruhe der Fall ist. Die „Sauerstoffdusche“ belebt, erfrischt und macht gute Laune. Der Sauerstoff optimiert die Verbrennung in den Zellen, Energie wird freigesetzt. Gleichzeitig wird das anfallende Kohlendioxid schnell ausgeatmet. Lassen Sie sich vom Frühling mitreißen und laufen Sie der Trägheit davon.

März

Fasten reinigt den Körper. Viele im Fettgewebe gespeicherten Stoffwechselgifte werden freigesetzt und sollten auch vom Körper zügig ausgeschieden werden. Unterstützen Sie Ihre Frühjahrs-Kur mit Schüssler-Salzen, dann scheiden Sie Stoffwechselgifte effektiver aus. Machen Sie sich morgens eine Thermoskanne mit heißem Wasser, der Sie jeweils 3 Tabletten folgender Salze lösen: Nr. 4, 6, 9, 10 und 11. Trinken Sie die ganze Flüssigkeit über den Tag verteilt, immer mal wieder eine Tasse.

Februar

Frische, sonnengereifte Früchte sind konservierten immer vorzuziehen – mit einer Ausnahme: Dosentomaten. Die Früchte werden reif geerntet und gleich verarbeitet. Damit haben sie frischen Tomaten viel voraus, denn diese sind zur Zeit aus dem Gewächshaus und werden meist grün geerntet. Nur in den reifen, roten Tomaten finden wir große Mengen des Pflanzenstoffs Lycopin. Lycopin ist einer der wichtigsten Radikalenfänger, wirkt vorbeugend gegen Krebs, entzündungshemmend und damit schmerzlindernd bei rheumatischen Beschwerden. Bei gekochten Tomaten erhöht sich der Lycopingehalt sogar noch! Lassen Sie sich also Ihre Spaghetti mit Tomatensoße schmecken.

Januar

Wie sieht es zur Zeit mit Ihrer Vitamin C-Versorgung aus? Leider müssen wir davon ausgehen, dass besonders jetzt über die normale – auch gesunde Ernährung – nicht genügend Vitamin C aufgenommen werden kann. Damit sollten Sie sich nicht abfinden, das Immunsystem braucht, um optimal arbeiten zu können, Vitamin C in ausreichender Menge. Nur so bleiben Sie von Erkältungskrankheiten weitgehend verschont. Gute und natürliche Nahrungsergänzungen sind Sanddorn und Acerola. Als Saft oder Lutschtabletten mögen das auch Kinder sehr gerne.

Dezember

Halsweh ist nicht gleich Halsweh und kann viele verschiedene Ursachen haben. Wenn Sie sich jetzt in der kalten Jahreszeit unterkühlt haben und merken, dass der Hals anfängt zu kratzen, dann hilft Ihnen ein heißes Fußbad mit Senfmehl, das Sie in der Apotheke bekommen. Nehmen Sie für ein Fußbad ca. 50 g schwarzes Senfmehl. Senfmehl kann Verschleimungen lösen und hilft auch bei Husten und Bronchitis.

November

Der trübe November ist da. Und mit ihm Kälte und Nässe. Kein Wunder, wenn die Nase läuft. Für diese Fälle immer das Schüssler-Salz Nr. 3 dabei haben. Bei ersten Anzeichen von Erkältungsbeschwerden alle fünf Minuten eine Tablette unter die Zunge legen.

Oktober

Goldener Oktober – Traubenzeit. Trauben enthalten viele Vitamine, unter anderem B-Vitamine, die Nerven stärken und schwermütige Stimmung gar nicht zulassen. Und sie liefern uns fast alle Mineralstoffe, die der Körper benötigt. Eine Traubenkur erleichtert uns den Übergang vom Sommer in den Herbst. Der Körper wird entschlackt und der Stoffwechsel angeregt. Viele Bioflavinoide kräftigen unser Immunsystem und bauen einen Schutz vor der Grippezeit auf. Lassen Sie sich pro Tag 500 g frische Trauben, mit Kernen, schmecken. Und trinken Sie dazu reichlich.

September

Nutzen Sie die letzten Sommertage und tanken Sie noch einmal richtig Sonne. Aus deren ultravioletter Strahlung erzeugt unsere Haut das Vitamin D und den Botenstoff Serotonin. Ersteres sorgt für stabile Knochen und ein kräftiges Immunsystem, Serotonin ist verantwortlich für die Glücksgefühle, die sicher auch Sie an Sonnentagen draußen überfluten.

Tipp des Monats

Laut einer australischen Studie sind Trauben gut bei Leber-Erkrankungen. Der antioxidative Nährstoff Resveratrol, der in dreihundert Pflanzen, vor allem in Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt, erwies sich bei Herzkreislauferkrankungen und nicht-alkoholbedingter Fettleber als äußerst förderlich. Die Untersuchungsergebnisse geben Grund zur Annahme, dass Resveratrol Stoffwechselprozesse und Leberfunktionen trotz kohlenhydratreicher Ernährung und ungesunder Lebensweise anregen kann. Wie sehr freut sich ihre Leber erst, wenn zur gesunden Lebensweise und Homöopathie noch regelmäßig Trauben auf dem Speiseplan stehen.